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Wie man seine voraussichtliche Altersrente überschlagsweise berechnen kann

 

Die Altersrente berechnet sich aus dem Produkt von aktuellem Rentenwert und der Anzahl der Rentenpunkte. Wer nicht 45 Jahre gearbeitet hat bekommt Abzüge, außerdem gehen zur Auszahlungssumme Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung weg.

Rentenwert: Der Rentenwert wird staatlich festgelegt. Der aktuelle Rentenwert beträgt 30,45 €, ab 07/2017 ist mit einer Erhöhung um 2% auf 31,06 € zu rechnen.

Rentenpunkte: Die Rentenpunkte werden im Verhältnis des eigenen Bruttoeinkommens zum jeweiligen Durchschnittseinkommen berechnet, das 2015 bei 35.000 € lag. Die bisher erreichten Punkte sind aus den Mitteilungen der Rentenversicherung ersichtlich. Wer z.B. 2015 ein Brutto von 25.000 € hatte, bekommt 0,71 Rentenpunkte hinzu.

Regelaltersgrenze: Die Regelaltersgrenze liegt bei 65+ und ist ebenfalls aus den Bescheiden der Rentenversicherung ersichtlich. Wer nicht länger als 45 Jahre gearbeitet hat und vorzeitig in Rente geht bekommt pro Monat einen Abzug von 0,3 %.

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung: Die Beiträge, die abgezogen werden liegen je nach Krankenkasse zwischen 9,65 und 10,65 %, wobei vom höheren Betrag ausgegangen wird.

 

Beispiel: geb. 04/1953, Regelaltersgrenze 12/2018, Brutto 2016 und 2017 € 26.000, 34,7 Pkt

 

Renteneintritt Rentenwert Punkte Rente Abzug(%) Bruttorente Auszahlung

08/2016 30,45 x 35,2 = 1070 8,4 980 875

01/2017 30,45 x 35,41 = 1078 6,9 1003 896

01/2018 31,06 x 36,15 = 1123 3,3 1086 971

12/2018 31,38 x 36,82 = 1155 0,0 1155 1048

 

 

Willkommenstreff im Café Courage

 

Angefangen hat alles im August 2014 mit einem Anruf.

Ein junger Mann, Christian Mancke, wollte von mir wissen, ob er sich mit einer Gruppe von Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak im Café Courage, den Räumen unseres Vereins „Internationaler Frauen- und Initiativentreff“ treffen könnte.

Seit mehr als 20 Jahren geben wir in unseren Ver-einsräumen Gruppen, Initi-ativen und auch Einzelpersonen die Möglichkeit sich gegen eine geringe Nut-zungsgebühr zu Veranstaltungen, Sitzungen oder kleinen Feiern zu treffen. Immer steht bei solchen Angeboten unserer Satzung entsprechend die Förderung der Völkerverständigung im Vordergrund.

 

Christian Mancke erklärte mir, er habe einige Flüchtlinge kennengelernt, die sich gerne mit Deutschen treffen würden, um schneller Deutsch zu lernen, Hilfe bei Alltagsproblemen in unserer Stadt, wie Behördengänge oder Arztbesuche zu bekommen und einfach die Möglichkeit zu haben, außerhalb der Enge und Isolation im Heim zwanglos zusammenzukommen. Er habe deshalb eine Idee entwickelt zu einem regelmäßigen Treffen zwischen Flüchtlingen und Deutschen.

 

Diese Idee gefiel mir. Da ich nach meiner Pensionierung ohnehin geplant hatte, das Café einen Tag in der Woche für Besucher zu öffnen, bot ich ihm an, dass er mit seinen Freunden jeden Mittwoch ab 12 Uhr ins Café Courage kommen könnte.

Schnell zeigte sich, dass dieses Angebot von sehr vielen Flüchtlingen genutzt wurde. Einige Frauen, die schon lange in Solingen leben und muttersprachlich Arabisch, wie auch gut Deutsch sprechen, kamen dazu und halfen als Übersetzerinnen. Fatima, Abir und Nour brachten sich aber nicht nur als Übersetzerinnen ein – sie engagierten sich auch sofort mit ihren Kenntnissen beim Umgang mit Behörden und Ärzten. Diese erste Öffnung verbesserte die Mög-lichkeiten zur Hilfe und Koordination ungemein.

Ich berichtete den anderen Vorstandsmitgliedern unseres Vereins von dieser Entwicklung und fand besonders in Margret Koch Unterstützung, die mir anbot, das Café mittwochs zu öffnen, falls ich wegen Krankheit oder anderer Termine verhindert wäre. Es ist wegen der besonderen Situation der Flüchtlinge wichtig, dass sie jede Woche zur gleichen Zeit Ansprechpartner vor Ort finden. Das sahen die anderen Vorstandsmitglieder genauso.

 

Der Treff wurde so gut angenommen, dass wir beschlossen, das Ganze etwas gemütlicher und familiärer zu gestalten. So bringen inzwischen einige der Frauen abwechselnd Kuchen mit oder andere Speisen. Für Café und Tee finden sich immer Spender und auch der Förderverein stellt Getränke und Gebäck zur Verfügung. Manche Unterstützer bringen Kleidung, Spielzeug und Malsachen für die Kinder ins Café.

Da Alles was gut ist, auch einen guten, treffenden Namen haben sollte, kam uns im November die Idee, den Mittwoch „Willkom-menstreff“ zu nennen.

An manchen Tagen treffen sich hier ca. 30 Erwachsene und 8 – 10 Kinder. Besonders unter den schon länger hier in Solingen lebenden Migranten und Migrantinnen ist die Hilfsbereitschaft gegenüber den Neuankömmlingen groß. Sie können ja sehr gut aus eigener Erfahrung nachempfinden, wie man sich in der Fremde fühlt, bevor man Freunde gewinnen konnte.

Auch einige Deutsche kommen inzwischen öfter mal zum Willkommenstreff. Hier würden wir uns wünschen, dass der Treff bekannter würde und mehr Deutsche hinzukämen. Denn eigentlich war ja die Intention, Freunde zu gewinnen, Menschen kennenzulernen und die deutsche Sprache zu lernen.

Die Erlaubnis zum Besuch eines Deutschkurses ist für die Flüchtlinge abhängig vom Aufenthaltsstatus. Und selbst, wenn sie die Genehmigung bekommen, sind die Plätze in den Kursen oft belegt und es gibt lange Wartelisten. Deshalb biete ich inzwischen seit Dezember 2014 jeden Donnerstag von 10.30 bis 12.30 Uhr interessierten Flüchtlingen die Möglichkeit, in einem niederschwelligen Angebot im Café Courage Hilfe zum Erlernen der deutschen Sprache zu bekommen.

 

Regine Weiß

 

Tipps für eine suchmaschinenfreundliche Homepage

 

Suchmaschinen bestimmen zunehmend die öffentliche Wahrnehmung von Angeboten und Internetseiten im Word Wide Web.

Nutzer recherchieren in Suchportalen, geben Stichwörter ein und erhalten eine Liste von relevanten Homepages. Welcher Platz in dieser Liste eingenommen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das Zauberwort heißt SEO (Search Engine Optimization).

Das betrifft alle Maßnahmen, die im Ranking der Suchmaschinen zu höheren Positionen führen. Unter www.homepage-baukasten.de/howto/7-tipps-fuer-suchmaschinenfreundliche-homepage finden sich hilfreiche Tipps des Anbieters Homepage-Baukasten.de. Vom geeigneten Domainnamen bis zur korrekten Verlinkung werden Standards einer suchmaschinengerechten Webseite beschrieben. Die meist technischen Maßnahmen benötigen zur besseren Wirksamkeit natürlich gute Inhalte.

 

Content ist alles

 

Die Homepage soll aktuell sein. Nicht gepflegte Seiten mögen weder die Nutzer noch die Suchmaschinen. Die Crawler der Suchmaschinen, so genannte Bots, durchsuchen und analysieren permanent die Webseiten und registrieren Veränderungen. Zunehmend wird Wert auf eigenständiges, gut aufbereitetes Material gelegt, Unique Content ist gefragt. Informative und originäre Texte sind Wiederholungen und Aufbereitungen vorzuziehen.

 

Der gute Start

 

Auf der Startseite läuft scheinbar endlos eine Animation. Das war sehr schön, aber heute wird anderer Content erwartet. Suchmaschinen werten gründlicher die Startseiten aus. Das früher verbreitete, alleinige Auslesen der Meta-Tags ändert sich zu Gunsten der Analyse von Textinhalten, deren Eigenständigkeit und der Position von Elementen. Die Nutzerfreundlichkeit (Usability) rückt in den Fokus. Wie schnell und gut können Texte und Bilder erfasst werden? Ist die Seite überladen und unübersichtlich? Gute Orientierung ist das Ziel.

 

Der Schlüssel

 

Suchbegriffe sind eine prima Sache, aber es gilt das Augenmaß. Überladene Texte lesen sich schwer. Wichtiger ist es, relevante und wertvolle Informationen zu liefern. Das Keyword setzt die Verbindung zur Information und nicht umgekehrt. Ein passende Verwendung sollte in Überschriften, in den Meta-Tags, dem Seitentitel und im ersten Textabschnitt stattfinden. Auch Links und Bildbeschriftungen bieten sich als Halter an. Ein optimierte Webseite weist verschiedene Keyword-Typen auf, beginnend beim Überbegriff bis hin zu Long-Tail Keywords, heißt detaillierenden Wortgruppen. Es empfiehlt sich, in Datenbanken nach geeigneten Begriffen zu suchen und diese zu verwenden. Die hinterlegten Suchworte berücksichtigen häufige Nutzeranfragen.

 

Eine richtige Reaktion

 

Mobil ist Trumpf und die Zukunft des Internets. Zunehmend surfen Nutzer mit dem Smartphone oder dem Tablet im Internet. Die kleineren Anzeigeflächen benötigen eine andere Webgestaltung. Textgröße, Bildformate und Inhaltsblöcke müssen flexibel auftreten, sonst ist schnell die Grenze der Lesbarkeit erreicht. Um nicht für verschiedene Displays mehrere Webseiten mit gleichem Inhalt und unterschiedlicher Gestaltung betreiben zu müssen, wird mittels Responsive Webdesign eine geräteabhängige Oberfläche zur Verfügung gestellt, die die Daten angepasst präsentiert und andere Nutzungsmöglichkeit der Bedienung, wie kompaktere Menüs, zur Verfügung stellt. Was hat das mit dem Ranking zu tun? Suchmaschinen honorieren Responsive Webdesign wegen der positiven Nebeneffekte. Es gibt keine Mehrfach-URLs, keinen doppelten Content. Die Seiten sind bereits gelistet und müssen nicht neu etabliert werden.

 

Soll die Homepage für den Nutzer optimiert werden oder für die Suchmaschine? Oder steht die technische Analyse vielleicht auch gegen die individuelle Empfindung? Spätestens wenn die Nutzerfreundlichkeit Kriterium des Ranking wird, berühren sich die Interessen. Das Ergebnis der richtigen SEO ist ein führender Listenplatz und eine gut gestaltete Homepage.