Eine bezahlbare menschenwürdige Wohnung zu bekommen und zu erhalten ist heute für viele Arbeiter und Angestellte zu einem großen Problem geworden - insbesondere für Empfänger von Sozialleistungen.

Mieten einschließlich der Nebenkosten steigen Jahr für Jahr um ca. 10 Prozent. Und das bei gleichzeitig sinkenden Löhnen und Gehältern!

 

So stiegen allein die Stromkosten der Stadtwerke Solingen im letzten Jahr um 11 %, in diesem Jahr erneut um 4 %. Die Nebenkosten machen fast eine zweite Miete aus. Zunehmend werden Wohnen und Energie auch zur Beute von Investoren, die damit lediglich maximalen Gewinn erzielen wollen.

 

Für Bezieher von Sozialleistungen sind die gegenwärtigen kommunalen Mietobergrenzen (z.B. 313 Euro für eine Person mit Kalt-Nebenkosten) oft eine große Hürde, um eine brauchbare Wohnung zu finden.

 

Daher fordern wir:

  • Angemessene Anpassung der Mietobergrenzen
  • Sicherung des bestehenden preiswerten Wohnungsbestandes sowie Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch die Stadt
  • Keine Erhöhung der Strom-, Gas- und Wassergebühren durch die Stadtwerke auf Kosten der Mieter!