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Bus und Bahn zum Nulltarif – überfällig!

38.000 9-Euro-Tickets wurden allein in den ersten Juni-Tagen in Solingen verkauft! Dazu kommen noch die 9-Euro-online-Tickets sowie 16.000 Solinger mit einem Monatsticket, das auch auf 9 € umgestellt wird. Mehr als ein Drittel aller SolingerInnen haben also gern dieses günstige und unkomplizierte Ticketangebot angenommen. Die unverschämt hohen Spritpreise erleichtern die Entscheidung noch. Entgegen allen Miesepetern zeigt das:Die Solinger wollen gern mit dem ÖPNV fahren, wenn er nur günstig und gut organisiert ist!

Genau darum fragen wir uns:


Warum soll das 9-Euro-Ticket nur 3 Monate gelten? Und warum sollte diese Steilvorlage nicht genutzt werden für die langjährige Forderungen auch von SOLINGEN AKTIV:Nulltarif im ÖPNV!Das wäre deutlich unbürokratischer, günstiger, sozialer und umweltschonender!

In manchen Städten wie Monheim gibt es das schon. Nun gut, Monheim ist vergleichsweise reich durch Dumping-Steuersätze bei der Gewerbesteuer. Das hochverschuldete Solingen könnte das nicht stemmen. Darum sagen wir klipp und klar: Ein Nulltarif im ÖPNV muss von Bund und Land finanziert werden. „Das ist nicht finanzierbar“, heißt es dazu seit Jahren. Unsinn! Bundesweit wären die Kosten dafür ca. 14 Milliarden € pro Jahr! Dieses Geld wäre sinnvoller investiert, als die 100 Milliarden € „Sondervermögen“ für Aufrüstung und Krieg!

Das verstärkte Bahnchaos Anfang Juni hat aber noch ein zweites deutlich gemacht: Günstige Tarife alleine nützen nichts, solange Busse und Bahnen nach kapitalistischer Profitlogik nur minimal getaktet, ausgestattet und gewartet werden. Wir brauchen einen ÖPNV, der statt am Profit an den Bedürfnissen der Menschen orientiert ist: mit sinnvoller Taktung, mit ausreichend Fahrzeugen, mit verlässlicher Infrastruktur, mit ausreichend und angemessen bezahltem Personal! Dafür lohnt sich zu kämpfen. Das ist ein Beitrag für mehr soziale Mobilität, für den Schutz der Umwelt und nicht zuletzt gegen die Folgen der Inflation. Für den Kampf darum schlagen wir ein breites Bündnis aus Solingen und der Region vor – aus Beschäftigten, Gewerkschaften, Umweltverbänden, Fahrgastbeiräten, Parteien!


Hohe Tarifforderungen und Lohnerschlag berechtigt!

Mir kommen die Tränen! Der Solinger Kapitalisten-Verbandschef Horst Gabriel jammert angesichts der jüngsten IG Metall-Tarifforderungen von 7-8 % über „fehlenden Realitätssinn“. Das ist ein klarer Klassenstandpunkt von Herrn Gabriel. Den Standpunkt der einfachen Leute, der Arbeiter und Angestellten, lehnt er ausdrücklich ab: Tarifforderungen „dürfe man nicht nur an der Inflationsrate festmachen, sondern müsse die Leistungsfähigkeit der Unternehmen berücksichtigen“. Mit anderen Worten: Die Beschäftigten sollen die Inflationsrate von offiziell 8 % (und real meist weit höher) selbst schultern und Lohnverzicht üben, damit es den Kapitalisten weiterhin gut geht. Dazu sagen wir ein klares NEIN! Die Beschäftigten und GewerkschafterInnen dürfen nicht die Melkkuh der Nation sein, um die Profite der Unternehmen zu sichern und die Kosten des Ukraine-Kriegs indirekt zu finanzieren! Wir müssen unsere eigene Rechnung aufmachen. Darum ist die Forderung von 7-8 % sogar das Mindeste. Denn sie gleicht nicht einmal die Inflation aus. Die Inflation reißt schon jetzt riesige Löcher in unsere Geldbeutel. Die angeblichen „Ausgleichszahlungen“ durch den Bund sind ein riesen Bluff, wie der „Tankrabatt“ am deutlichsten beweist. Er entpuppt sich als geplanter 3-Milliarden-Subvention für die Erdölmonopole, die ihre Profite im 1. Quartal doppelt hatten. Darum unterstützen wir auch Forderungen nach Lohnnachschlag sofort!


Mitgliederversammlung von SOLINGEN AKTIV erfolgreich

Am 11. Juni fand die – wegen Corona verspätet durchgeführte – Mitgliederversammlung von SOLINGEN AKTIV statt. Vorstandsbericht und Kassenbericht wurden einstimmig genehmigt. Der neue Vorstand verjüngte sich um den 20-jährigen Janis Fischer. Vom alten Vorstand wieder gewählt wurden Michael Blank, Andreas Fischer, Christoph Gärtner und Peter Richartz (Ersatz). Regine Weiß als Mitgründerin unseres Bündnisses und langjähriges Vorstandsmitglied kandidierte aus Gesundheitsgründen nicht mehr. Sie wurde würdig verabschiedet.


Umzug des Büros

Wie schon bekannt gegeben müssen wir aus Kostengründen unser bisheriges Büro in der Klemens-Horn-Straße aufgeben. Wir ziehen um in ein kleineres und preiswerteres Büro in der Tannenstraße 26 (nordöstlich vom Schlagbaum). Der Umzug ist am Samstag, den 23. Juli um 9:00 Uhr in der Klemens-Horn-Straße 3. Alle helfenden Hände sind herzlich willkommen. Das bisherige Telefon ist abgemeldet. Im neuen Büro zu erreichen sind wir spätestens ab 1. August.


Grillfest am 6. August ab 16 Uhr

Der neue Vorstand lädt ein zu einem Grillfest am Samstag, den 6. August ab 16:00 Uhr auf dem Engelsberger Hof.

Was uns in Solingen einzigartig macht?

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